THL4, VU mit mehrere PKW

Sieben Verletzte, vier davon schwer, und zwei völlig demolierte Fahrzeuge. - Das ist die traurige Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch kurz nach 15 Uhr auf der B20 zwischen Arnschwang und Furth im Wald ereignet hat.

 

 

Wie es genau zum Zusammenstoß kam, konnte die Polizei vor Ort noch nicht sagen. Fest steht nur, dass ein Ford aus Tschechien, in dem sich drei Personen befanden, von Cham kommend in Richtung Furth im Wald fuhr.

 

Zur gleichen Zeit kam ein Skoda "Octavia" aus dem Landkreis Kelheim, in dem vier Personen - darunter ein Kind - saßen, entgegen. Einer der beiden Fahrer muss im dreispurigen, schraffierten Bereich zu spät eingeschert sein, wodurch es zu einem frontalen Zusammenstoß auf der jeweiligen Fahrerseite kam. 

Die Leitstelle Regensburg alarmierte ein Großaufgebot an Rettern. Neben Notärzten, dem BRK-Rettungsdienst wurden auch die Feuerwehren Stadt Furth im Wald, Arnschwang, Eschlkam, Schafberg, Sengenbühl und Grabitz auf den Weg geschickt. Zum Glück stellte sich beim Eintreffen heraus, dass keiner der Verletzten eingeklemmt war.

Folglich unterstützten die Feuerwehrler in den ersten Minuten des Einsatzes den Rettungsdienst und sorgten für eine Umleitung des Verkehrs.

Wie von stellvertretende Rettungsdienstleiter Tobias Muhr zu erfahren war, hatte das BRK alles in allem sechs Rettungswagen und einen Krankenwagen auf die B20 beordert. Zusätzlich landeten zwei Rettungshubschrauber. Ursprünglich war ein dritter Helikopter angefordert worden, der jedoch zu einem Bergwacht-Einsatz im Raum Bad Kötzting abdrehte.

 

Ein Mädchen und einer der Autofahrer wurden mit dem Helikopter nach Regensburg transportiert, die sechs weiteren Verletzten in die Krankenhäuser Cham, Viechtach und Straubing eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Über die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei noch keine Auskunft geben. Erwähnenswert wäre noch, dass es aufgrund der Umleitung zu mehreren kleineren Folgeunfällen kam.

 

Chamer Zeitung

 

 


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung Große Schleife 212
Einsatzstart 25. August 2021 15:14
Fahrzeuge Kommandowagen
Hubrettungsfahrzeug
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Versorgungs-LKW