Gefahrgut

Geschichte

Ständig zunehmende Einsätze mit Gefährlichen Stoffen und Gütern in den 70- und 80-er Jahren erforderten eine Anpassung der Gerätschaften der Feuerwehr. Ende der 80-er Jahre wurde daher ein Stationierungskonzept für 42 Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) für Bayern konzipiert. Da die Mehrzahl aller GSG-Einsätze im Bereich Furth im Wald war, bedingt durch Straßen- und Schienen-Grenzübergang und vielen Speditionen, wurde der GW-G im Jahr 1991 bei der Feuerwehr der Stadt Furth im Wald stationiert, die ihn bis heute betreut.

Es folgte eine umfangeiche Ausbildung der Einsatz- und Führungsmannschaft und gerade in den Jahren 1992/93 hatte der Löschzug-Gefahrgut schon mehrere, teilweise große Einsätze, zu bewältigen. Für die Zukunft ist eine Ersatzbeschaffung für den GW-G geplant. Es wird dabei nicht mehr auf ein „Kompakt-Fahrzeug“ gesetzt, sondern auf ein Wechsellader-System mit einem Abrollbehälter Gefahrgut. Mit diesem Wechsellader-System ergeben sich Synergie-Effekte zum ABC-Zug der Chamer Feuerwehr, sowie zur Gefahrgut-Komponente des KBI-Bereichs Bad Kötzting. Das bislang eingesetzte Fahrzeug und damit auch die darauf verlastete Technik haben im Wesentlichen ein Alter von rund 25 Jahren. In 2017 kam der Landkreis Cham zur Entscheidung, dass eine Ersatzbeschaffung notwendig sei. Zugleich wird auch das Fahrzeugkonzept angepasst. Es kommt künftig ein Wechselladerfahrzeug (WLF) und ein Abrollbehälter Gefahrgut (AB-G) in Furth im Wald zum Einsatz.

 

Ausrückebereich

Vom Further Standort aus werden der gesamte Landkreis Cham und Teile des Landkreises Schwandorf betreut. Die Feuerwehr der Stadt Furth im Wald entsendet an die Einsatzstelle den Löschzug-Gefahrgut (Kernzug), der mit Einheiten der örtlichen Feuerwehren (z. B. TLF 16/25 mit P250 – zur Sicherstellung des Brandschutzes) ergänzt wird.

.